Dermatologie


  • ambulante Operationen                                                                                                                                                                  
  • Hautkrebsvorsorge                                                                                                                                                           
  • Allergologie


Ambulante Operationen


Gutartige, störende Hautveränderungen (z.B. Muttermale, Fibrome) oder bösartige Hauttumore (Melanome, Basaliome, Spinaliome) können wir ambulant in der Praxis entfernen. Bei verdächtigen oder bösartigen Hautveränderungen achten wir sehr genau auf eine fundierte Diagnose und eine sorgfältige Therapie. 

Oft ist vor der Totalexzision eine feingewebliche Untersuchung zur Diagnosesicherung durch eine Probebiopsie nötig . Dieses Biopsat wird zur Untersuchung an ein dafür spezialisiertes pathologisches Institut verschickt .

Alle Operationen werden in lokaler Betäubung durchgeführt. Selbstverständlich klären wir Sie vor jedem operativen Eingriff über alternative Therapieoptionen wie Lasertherapien, Kryotherapien oder spezielle Creme-Behandlungen auf.


 

Hautkrebsvorsorge

 

Hautkrebserkrankungen werden seit Jahren immer mehr und sind inzwischen die häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Hautkrebs ist eine Erkrankung, bei der sich bösartige Zellen der Haut ungehindert vermehren und ihre direkte Umgebung zerstören sowie auch den gesamten Körper befallen können. Die meisten Hautkrebserkrankungen wachsen unaufhörlich weiter. Während sie früh erkannt gut behandelbar sind, lassen sich späte Formen oft nur noch schlecht in den Griff bekommen. Eine frühzeitige Entdeckung von Hautkrebs erhöht die Wahrscheinlichkeit einer vollständigen Heilung und senkt die Belastung durch eine Behandlung.

Der häufigste Hautkrebs ist das Basalzellkarzinom, gefolgt vom Plattenepithelkarzinom. Beide werden zusammen auch als „heller Hautkrebs“ bezeichnet. Seltener ist das maligne Melanom (schwarzer Hautkrebs), dessen Sterblichkeit jedoch höher ist.

Die Hautkrebsvorsorge, auch „Hautkrebsscreening“ genannt, dient dem rechtzeitigen Erkennen von bösartigen Hautveränderungen in einem heilbaren Stadium, um eine Therapie rechtzeitig durchführen zu können. Das Hautkrebsscreening steht allen gesetzlich Versicherten ab 35 Jahren zur Verfügung, bei manchen Krankenkassen auch schon früher, und wird in regelmäßigen Abständen durchgeführt. Sie umfasst eine genaue Untersuchung der gesamten Haut sowie der Schleimhäute.

Sollten auffällige und krebsverdächtige Hautveränderungen entdeckt werden, wird eine Gewebeprobe entnommen. Diese wird dann in einem Labor untersucht. Erst durch diese Untersuchung kann festgestellt werden, ob es sich wirklich um einen Hautkrebs handelt oder nicht.

Zusätzlich bieten wir die Hautkrebsvorsorge mit unserem Foto-System an. Dies ist eine modernste Untersuchungstechnik mit einer höchstauflösenden HD Kamera um auflicht-mikroskopische Bilder aufzunehmen. Mit dem System können pigmentierte Haut-veränderungen digital archiviert werden. Einmal gewonnene Aufnahmen lassen sich immer wieder mit neuen vergleichen. Jede Veränderung wird sofort sichtbar und kann frühzeitig diagnostiziert werden!


Allergologie

 

Beobachten Sie zu bestimmten Jahreszeiten Symptome wie Augenjucken, Niesen und eine verstopfte Nase oder bemerken Sie ein Kribbeln der Mundschleimhaut beim Verzehr bestimmter Nahrungsmittel? Haben Sie mit Nesselsucht, Kreislaufbeschwerden oder Atemnot auf einen Insektenstich reagiert? Eine Allergie könnte die Ursache Ihrer Beschwerden sein. Besteht der Verdacht auf eine Allergie, werden zunächst in einem ausführlichen Anamnesegespräch mögliche Auslöser eingegrenzt. Die anschließende Diagnostik umfasst Haut- und Bluttests.
Beim Pricktest, einem Hauttest, werden allergenhaltige Lösungen auf den Unterarm aufgetropft und dann durch oberflächliches Pieksen in die Haut eingebracht. Bei einer positiven Testreaktion entwickelt sich eine juckende, rötliche Schwellung (Quaddel). Eine Alternative hierzu stellt ein Bluttest dar. Hierbei wird nach spezifischen IgE-Antikörpern gegen verdächtige Allergene gesucht.

Wird eine Allergie, z.B. gegen Pollen, Hausstaubmilben oder Insektengifte diagnostiziert, bieten wir als kausale Therapie eine spezifische Immuntherapie (Hyposensibilisierung) an. Durch die steigende Gabe von Allergenen kommt es zu einer Gewöhnung an da Allergen, um so die überschießende Reaktion des Immunsystems auf das Allergen zu verhindern. Meistens werden diese Allergene als Spritzen verabreicht

Die Dauer der Therapie beträgt in der Regel drei Jahre.


test